die zeit ist reif für eine neue reise...
enjoy!
die merci/murce/müsli/sista etc.
nachdem ich heute meinen ersten tag allein in bangkok bestreite, habe ich schon viel erlebt.
angefangen mit der deppensteuer, die man hier in bangkok als dummer touri zahlt, wenn einem ein tuktuk fahrer sagt, die fahrt kostet nur 10 baht und fuehrt zu zwei tempeln und einem outlet und ist deswegen so guenstig, weil er dort einen treibstoffgutschein erhaelt.
gut, gelernt haben wir dass der liebe tuktuk fahrer erstens wie ein gestoerter mit seinem aufgemotzten tuktuk auf den strassen bangkoks herumrast und zweitens, dass er nur dann seinen gutschein erhaelt, wenn der fahrgast im besagten outlet, dass sich als massschneiderei entpuppte, etwas einkauft. ich habe jetzt eine sehr gute riechende brotbaum seife und freue mich, auch in diese touristenfalle erfolgreich reingetappt zu sein!
danach habe ich mir gedacht, brauche ich doch, als gestresste s/o-asienreisende eine gute massage. gesagt, getan, ich habe mich zu einer thai-herbal-massage entschlossen und hatte wohl die BESTE MASSAGE EVER!!!
zuerst wird man komplett durchgewalkt und der koerper in die undenkbarsten posen ge- und verrenkt. danach erhaelt man eine kraeutermassage,die mit einem stempel (einer art grossem kraeuterkissen) und heissem oel auf die haut aufgestrichen und dann eingerieben bzw geklopft wird. Es war herrlich!
waere die raumtemperatur nicht bei etwa 22 grad gelegen, was fuer mich nach 3 monaten kambodscha ja schon nahe am gefrierpunkt liegt, haette ich die massage sicher auch ohne frostbeulen ueberstanden.so war mir jedoch des oefteren sehr kalt, wenn mir nicht gerade ein ziemlich heisses kissen irgendwo auf den koerper gedrueckt wurde.
ich war auch sehr erstaunt, als ich aus der entspannungsmusik ploetzlich die instrumentalversion von “I just called to say I love you” und auch “Let it be” herausgehoert habe. bei “We are the world” war ich gerade am eindoesen, als ich mit einer ziemlichen kraft den kraeuterstempel auf meinem magen gespuert habe – naja, man sollte ja bei solchen massagen auch nicht schlafen!!!
soviel zu meinem ersten tag allein hier – vielleicht gehe ich wieder auf die dachterrasse, da gibts naemlich einen pool und es ist gemuetlich und man sieht die skyline und und und!
soviel von der faulen merci
PS: es leben die strassen-garkuechen!!!
wie alles in kambodscha sind auch abschiede anders … schlimm wars fuer mich, als ich mich das erste mal von meinen insulanern verabschiedet habe. es war sehr traurig+ wir mussten ganz furchtbar viel trinken.
Das war tag 1 der abschiedsepisode hier – etwa vor 2 wochen.
mittlerweile habe ich so ziemlich alle 1.000 mal verabschiedet, angestossen, letzten abend gefeiert, mehr angestossen, neue freunde kennen gelernt, wieder einen tragischen abschied gehabt, mich von meinem bungalow, meinem hotelzimmer in sihanoukville verabschiedet, von meinem zimmer im appartment in phnom penh, vom tuktukfahrer, von den motofahrern …
ich bin das abschiedfeiern wirklich leid.
heute war das letzte mal ganz schlimmer abschied – karla hat mich endgueltig verlassen und ich bleibe hier allein in bangkok, dieser irren stadt, zurueck und weiss weder ein noch aus … naja, oder so aehnlich.
die in bangkok gestrandete merci
Kurz vor meiner abreise nach sihanoukville kam ich noch in den genuss, etwas einmaliges erleben zu duerfen. es war an einem dieser morgen, an dem man komplett fertig aufwacht, sich aus seinem steinharten holzbett erhebt und sich einfach nicht mehr bewegen kann.
nach dem fruehstueck war karla dann so lieb und bot mir an, mir eine rueckenmassage zu geben. die frauen, die immer fuer uns das essen kochen, waren zu dieser uhrzeit gerade in der kueche und haben einen anderen volunteer gefragt, was denn mit mir sei. daraufhin hat dieser gesagt, ich bekomme eine massage. die frauen liessen sich das jedoch nicht zweimal sagen und schubsten karla dann von meiner seite, um sich zu dritt ueber meinen ruecken und mein dekoltee herzumachen.
das resultat dieser massage kann deutlich an den unten angehaengten bildern erkannt werden.


Somit kann ich hierzu nur mehr sagen – wenn ihr euch in kambodscha mal eine massage machen lasst, dann achtet darauf, dass es keine khmer heilmassage ist, weil sonst sieht das dann genau so aus wie auf meinem foto
an unserem abreisetag nach koh sdach noerdlich unserer insel war um 6:00 tagwache, da unser boot, die aqua age, um 7 uhr ablegen sollte. nach kambodschanischer genauigkeit ging es dann um 8 uhr los, alle an bord inkl. einem kompressor und dem gesamten tauchequipment fuer 9 leute.
und so legte das schiff mit lauter halbleichen endlich ab. halbleichen deswegen, weil die haelfte der anwesenden eine misterioese augenkrankheit hatte (auch vampir-, zombie- oder auch nur crazy eye disease genannt, die sich dadurch ausdrueckte, dass man eines morgens mit einem komplett zugeschwollenen aug aufwacht, das mit der zeit blutrot wird – also fuer alle reisen in dieses land unbedingt sowohl ohren- als auch augentropfen mitnehmen). brit hatte natuerlich auch noch magenprobleme mitgebracht, aber darauf gehe ich spaeter noch naeher ein.
nachdem wir fuer die hinfahrt (inkl. 2 tauchgaengen fuer zwei gruppen an einem kleinen riff am weg) 10h gebraucht haben (und ich ja nicht tauchen konnte und daher die ganze zeit am schiff herumgesessen bin) kamen wir irgendwann im dunkeln zum unserem bestimmungsort. nach einem leckeren abendessen an bord wurden wir dann von einem kleinen blauen dingi abgeholt, in das 5 leute plus dem fahrer passten und wurden zu der insel gebracht, wo die hervorrragend ausgestatteten, neuen ferienbungalows auf uns muede reisende warten sollten. versprochen wurden uns 2 bungalows, geschlechtergetrennt, mit bett und kompletter ausstattung.
am weg zu unserem bungalow waren wir jedoch etwas zu schwer, um ueber das riff zu kommen, da gerade ebbe war. also durften wir kurzerhand das boot verlassen und barfuss ueber die korallen gehen – 4m in 10 minuten, da diese korallen sehr spitz sein koennen und ausserdem extrem rutschig. aber was macht man nicht alles in der nacht mit einer taschenlampe, einem rucksack am ruecken und extrem muede, nur damit man in das versprochene bett krabbeln kann!?
aber, wie man in kambodscha schnell lernt, koennen so toll ausgestattete ferienbungalows manchmal misinterpretiert werden. wie es natuerlich auch bei uns der fall war.
gelandet sind wir, wie wir es dann immerhin am naechsten morgen sehen konnten, hier:

es hatte durauchs einen interessanten lerneffekt – egal wer dir hier in diesem land was verspricht – sei auf alles vorbereitet!
angekommen auf einer dunklen insel in mitten des nirgendwo hatte ich gott sei dank 2 taschenlampen dabei – sonst waeren wir dort auch noch im dunkeln spatzieren gegangen was angesichts der tatsache, dass skorpione, schlangen, wasserbueffel und sonstige nette kleine tierchen hier beheimatet sind und wir keine ahnung hatten, wie gross die insel ist, durchaus in ungemuetliche situationen muenden kann.
perom, einer unsere tauchlehrer von unser eigenen insel, der mitgekommen war, und der nette mann, dem diese huette gehoerte und der uns umsonst in seinem haus schlafen liess, sind dann wieder zum grossen boot zurueck gefahren, um die restlichen leute abzuholen, da auf der aqua age nicht genug haengematten waren, um dort zu schlafen. Waehrenddessen ergruendeten wir die insel und fanden, im schein der taschenlampe, als 1. das hier vor:

auch im schein einer taschenlampe sieht es nicht viel besser aus, aber wenigstens stand unser “zuhause” fuer diese nacht gleich daneben und war in etwas besserem zustand. ich war dennoch geschockt, niemand hatte etwas zum schlafen mit und ich war daher sehr froh, dass ich zumindest meinen baumwollschlafsack mitgenommen habe, da der in der frueh, wie es doch etwas frisch fuer uns bereits aklimatisierten wahlkambodschaner geworden ist, noch etwas waerme spenden konnte.
nach unserer ersten naechtlichen erkundungstour kam das boot zurueck und brachte noch 4 weitere volunteers. indes fand eine kommunikation zwischen perom und einem volunteer statt, dass wir durstig waeren, die wasserkanistern jedoch noch auf dem boot seien. also ist perom, durch und durch khmer, kurzerhand auf eine palme geklettert und hat fuer uns 9 menschen 5 kokosnuesse runtergeholt. als braver inselscout (wie ich danach genannt wurde) habe ich zufaelligerweise ein grosses taschenmesser mitgehabt und so konnten wir die noch sehr unreifen kokosnuesse aufschneiden, damit wir zumindest fluessigkeit zum trinken hatten. das sah dann so aus:


nach getaner arbeit drehte perom sich noch einmal zu uns um und liess uns mit folgenden worten stehen, die uns allen einen eiskalten schauer ueber den ruecken laufen liessen: “good night, see you tomorrow”, stieg in das kleine dingi und fuhr zurueck zur aqua age. wir starrten ihm alle hinterher und waren nur eines – geschockt!
nachdem sich der schock langsam gesetzt hatte, versuchten wir, es uns in dem bunglow so gemuetlich wie in der situation moeglich zu machen und unsere stimmung mit einer partie uno aufzuheitern. es war die ruhigste partie, die ich jemals in meinem leben gespielt habe.
nach etwa einer halben stunde, in der wir probierten, stuart oder janey, unsere koordinatoren, zu erreichen und der daraus resultierenden verzweiflung und des unglaubens sah ploetzlich jemand licht.
das kleine dingi schien wieder zu uns zurueck zu kommen – vielleicht war der albtraum endlich vorbei!? Dann stiegen stu, janey und perom aus dem dingi und es verliess abermals die insel. wir waren immer noch nicht gluecklich – aber zumindest nicht mehr so ganz allein und ohne wasser, denn stuart hatte einen 20l kanister mitgebracht. perom machte ein lagerfeuer und haengte seine haengematte unter dem bungalow auf. dann spielten wir noch 2-3 partien uno und dann begann die laengste nacht hier in kambodscha. sie war gepraegt von komischen klopfgeraeuschen auf das wellblechdach, katzengrossen ratten, die unter dem bungalow hin und her liefen und brits geraeuschen, die uns alle 5 minuten wieder ins bewusstseit riefen, dass sie ihren magen vor dem bungalow entleerte. langsam fanden wir alle frueher oder spaeter etwas schlaf und ich war selten so gluecklich, bei den ersten sonnenstrahlen aufstehen zu duerfen.

und dann wurden wir fuer die schreckliche nacht belohnt, denn der sonnenaufgang war wirklich wunderschoen

der folgende tag war dann wieder gepraegt von tauchen und erkunden des gebiets, was fuer mich wiederum darin bestand, das boot zu hueten. doch irgendwann hat es mir dann gereicht und karla und ich hatten keine lust mehr, immer nur am boot zu sitzen – daher hiess es ab ins heisse (30 grad) nass – und zwar vom bootsdach. impressionen zu unseren gekonnten spruengen oder auch stuerzen gibt es hier:


und auch karla gab ihren swandive zum besten, der jedoch nach einigen versuchen klaeglich in mehreren bauchflecken endete und somit zur blau-gruen-violettfaerbung ihrer oberschenkel entscheidend beitrug.


weitere geschichten zu den delfinen, die mit unserem boot mitgeschwommen sind und fischbrutgebiete, in denen fingernagelgrosse fische in den korallen versteckt waren sowie warum apan-ha fuer alles und jeden in kambodscha gilt gibt es demnaechst!
gute nacht!
eines schoenen inseltages tauchte sam nang, einer unserer khmer mitarbeiter, mit einem hahn auf. er war sehr stolz auf diesen hahn, aber die beziehung zwischen dem hahn und den volunteers wurde auf eine harte probe gestellt.
der wunderschoene, farbenpraechtige hahn naemlich hatte eine schlechte angewohnheit – er fing um 2:30 morgens zum kraehen an. Anfangs witzelten noch alle, dass der hahn es nicht lange machen wuerde, weil ein rachsuechtiger bewohner sicher bald kurzen prozess mit ihm machen wuerde.
aber der hahn lebte weiter und kikerikiete munterfroehlich in den fruehen morgenstunden. ich hatte mich langsam daran gewoehnt und es war auch gar nicht mehr so tragisch – man beginnt ja bekanntlich nach einer eingewoehnungszeit, sich an solche hintergrungeraeusche zu gewoehnen. aber anscheinend ging das nicht allen so, denn vorgestern morgen - da war er ploetzlich verschwunden, der hahn.
Es gibt geruechte darum, dass er in einem kochtopf gelandet ist, weil man ihn einfach satt hatte. ich sge hierzu nur, R.I.P du armer, armer hahn!
sand ist hier auf koh rong samloem, da es ja eine insel ist, so ziemlich in jedem bereich meines taeglichen lebens aufgetreten. ob im essen, im bett, in den schuhen, im duschbucket oder aber auch einfach in den augen – man hat ihn ueberall – sogar in meinem bauchnabel ;-)
die letzten wochen waren sehr spektakulaer und haben den aufenthalt auf der insel noch einmal etwas spezieller gemacht. von stuermen, bei denen man besser nicht auf einem boot gesessen haette und von denen der komplette sand vor unseren bungalows wurde abgetragen ueber eine nacht auf einer einsamen insel – aber der ganz speziellen sorte – bis hin zu einem tauchgang mit moenchen oder einer von mir selbst erlebten, eigens von den khmer frauen ausgefuerhten massage haben sich einige dinge ereignet.
nachdem wir aus siem reap wieder zurueck waren war ich etwas ungluecklich auf der insel. das wetter war schlecht, es war stuermisch, die insel hatte sich veraendert. innerhalb von einer woche, in der wir nicht da waren, schien es herbst auf unserer schoenen insel geworden zu sein. die blaetter der baeume lagen am boden, die blumen waren von den stuermen zerstoert worden, der strand vor unserem bungalow existierte nicht mehr und von 220 geplfanzten magroven stehen heute noch 9. alles in allem war das der anfang des endes, weil ich gespuert habe, dass es zeit ist, aufzubrechen. also haben karla und ich beschlossen, dass wir fuer die letzten 2 wochen auf das khmer projekt umsatteln und die insel vorzeitig verlassen.
aber erstens sind wir in cambodia und zweitens kommt natuerlich ALLES anders als man es plant.
nachdem sich in unserem dorf einer der dorfbewohner nach sehr viel zuviel reiswein und einem boesen streit mit seiner ehefrau unabsichtlich erhaengt hat (es liegt leider etwas ironie in der geschichte – er wollte nur so tun als ob, ist aber dabei eingeschlafen und hat sich somit leider dann doch wirklich umgebracht) waren der unterricht mir den maedels abends ein bisschen anders als vorher. sie liefen alle gleich nach der stunde nach hause weil sie angst vor dem geist hatten, der sich im dorf befand. dazu ist zu sagen, der mann wurde mitsamt seinem haus, in dem er sich erhaengt hatte, verbrannt, also war der geist in der zwischenwelt, da er noch nicht von einem buddhistischen moench gesegnet war. daher war die zeit, bis die moenche auf der insel ankamen, gepraegt von lauter musik (tw. hat diese um 5:00 morgens begonnen) bis in die nacht (zw 12-3 uhr morgens wars dann endlich wieder vorbei). dies war dazu da, damit sich keine stille im dorf ausbreiten konnte.
dann war der tag endlich da, an dem 4 moenche auf die insel kamen, um der seele des mannes eine letzte segnung zu geben (ich wusste nicht, dass auch diese tage wieder von extrem lautstarker musik, nur durch den noch lauteren gebetsgesang der moenche ueber die karaokemaschine unterbrochen, gepraegt sein wuerden). die moenchen kamen dann auch in unseren hauptbungalow und wir alle haben eine buddhistische moenchssegnung erhalten – das war sehr eindrucksvoll (vor allem die coladosen mit strohhalm vor den moenchen haben das bild interessant gefaerbt).
nach 3 tagen unermuedlichem singen und beten nahm die anwesenheit der meonche eine interessante wendung. dany, einer der maenner, die das projekt hier aus dem boden gestampft haben, hat die moenche eingeladen, mit uns zu tauchen. und weil moenche ja ihren umhand nicht ablegen koennen oder sollen, hatten wir das vergnuegen, orange scubamonks unter wasser begleiten zu koennen. brit und ich liessen es uns nicht nehmen und haben sie begleitet. leider habe ich gerade keine moeglichkeit, auf diese bilder zuzugreifen, aber ich werde sie in neuseeland versuchen, online zu stellen. die erfahrung war jedoch sehr interessant, an einem freitag dem 13. buddhistischen moenchen im thaillaendischen golf zuzusehen, wie sie ueber den boden krabbeln
Es ist gerade 7;00 morgens in Sihanoukville – der nachtbus hat uns sicher durch die kambodschanische dunkelheit an unser fast-ziel gebracht!
eigentlich ein wenig zu frueh da ich mich in siem reap, in der naehe der tempel von angkor, sehr wohl gefuehlt habe.
fuer all jene, die noch nicht in den genuss gekommen sind, die tempel der stadt angkor mit eigenen augen gesehen zu haben ist nur eines zu sagen – es muss unbedingt auf die liste der dinge, die man in seinem leben gesehen hat!!! bilder gibts leider doch keine, das raufladen hat hier nicht funktioniert
nach einer 12h busreise von sihanoukville nach siem reap – in der naehe des tonle sap im herzen kambodschas – wollten wir alle nur noch eines – schnell ins bett gehen damit wir am naechsten tag am vormittag gleich die tempeltour beginnen koennen.
puenktlich um 10:00 hat uns unser tuk-tuk fahrer keang abgeholt und uns richtung tempelanlagen gefuehrt. das erste, was wir von angkor gesehen haben, war eine kleine tempelanlage, die gleich dann erscheint, wenn man auf die zufahrtsstrasse des angkor wat faehrt. um angkor wat herum fuerht ein wassergraben, der durchaus schon ein see sein koennte und vom erbauer des angkor wat beauftragt wurde.
dann kam der erste tempel und uns lief allen ein schauer ueber den ruecken – wir standen wirklich im fusse des angkor wat.
der erste anblick raubt einem den atem – der zweite laesst einen meinen, dass man eigentlich gar nicht wirklich dort ist und der dritte atemzug verraet einem, wie aufgeregt man wirklich ist, wenn man einen ueber 700 jahre alten tempel betritt, dessen reliefe, die grosse schlachten beinhalten, immer noch zu sehen sind, dessen mauern auch nach so langer zeit noch stehen und dessen steindaecher die zeit ueberdauert haben, unter denen man gerade mit staunen spazieren geht.
mit einem wort, angkor wat ist uebermenschlich!
wir hatten glueck, der tempel war gerade nicht von touristen ueberrannt, es war sehr heiss an diesem tag. nachdem wir eine stunde lange durch die teilweise noch gut erhaltenen bereiche eds tempels gewandert sind, aber von einem unschoenen Baugeruest aufgehalten wurden, sind wir zu meinem lieblingstempel nummer 2 gefahren – Bayon.
bayon ist ein teil der angkor thom – der “great city”, in der eine reihe von tempeln fuer das religioese leben der buerger von wichtigkeit waren. auch wenn bayon in seiner groesse angkor wat nicht uebertrifft, so ist dieser tempel doch einzigartig, da er aus vielen kleineren tuermen besteht, die alle das antlitz des koenigs auf jeder seite haben. dieser tempel ist dem wetter schon sehr zum opfer gefallen, aber wenn man durch den urwald faehrt und die ersten tuerme entdeckt, ist das einzige wort, das einem durch den kopf geht dieses: faszinierend.
ich habe mich sehr oft gefragt, wer vor so langer zeit bereits so ein genie gewesen ist, dass er solche tempel planen und erschaffen konnte. natuerlich ging das alles mit abertausenden von arbeitern zu rande, aber im prinzip sind alle bauwerke, die ich in den letzten tagen gesehen habe, einzigartige wunderwerke.
nach dem bayon-tempel sind wir noch zu verschiedenen anderen tempeln innerhalb der angkor thom gefahren, aber um mich hier kurz zu halten – wir muessen in 1 1/2 h richtung boot aufbrechen und bis dahin muss ich auch noch gefruehstueckt haben – gibts hier noch ein paar weitere details zu tempeln, die ich noch nicht genannt habe, die aber auf meiner favoritenliste ganz oben stehen.
Nummer 1 waere da Ta Prohm, ein paar Menschen auf unter dem Begriff “tomb raider”tempel bekannt – sehr touristenanziehend ist hier die so genannte “Tomb raider tree” – der bekannt Baum aus dem Film mit angelina jolie.
nummer 3 meiner lieblingstempel ist preah kan – allerdings kann ich davon derzeit keine bilder hochladen, da die pcs in kambodscha nicht unbedingt zu den schnellsten der welt gehoeren! (ich werde mich aber bemuehen, irgendwann ein vollstaendiges update zu liefern).
Als resumee aus diesem ausflug nach siem reap kann gezogen werden, dass die atmosphaere, die diese tempel umgibt, ein ganz eigenes gefuehl ist. diese alten gebaeude inspirieren einen, darueber nachzudenken, wie es hier wohl vor ein paar hundert jahren gewesen sein muss, als das angkor reich gerade in seiner bluetezeit war – denn eine zivilisation, die solche bauwerke erschaffen konnte, der musste wirklich hochentwickelt gewesen sein.
hierzu haben wir dann auch noch einen ausflug in den etwas anderen kulturellen teil der khmer gemacht und haben uns tanzende apsaras angesehen. apsaras wurden gerne auf den reliefen der tempel angebildet, da sie fuer die damalige kultur sehr wichtig waren. ein tempel, banteay srei, widmet sich sogar nur diesen goettlichen taenzerinnen.
die tanzvorstellung ware interessant, allerdings haben wir das durchschnittsalter der personen in dem raum deutlich gesenkt (ich war ja bei dieser reise die gruppenmami als aelteste).
ein weiterer tempel, der wirklich sehenswert ist aber doch eine stunde tuktuk fahrt mit sich bringt ist oben genannter banteay srei. von diesem tempel wird geglaubt, dass er von frauen erschaffen wurde, da die reliefe und die inschriften in den saeulen so zart sind, dass eine maennerhand sie nicht haette meisseln koennen.
dieser tempel war nur sehr klein, aber durch aus sehenswert – laut karla hat sie eine weibliche aura in diesem tempel gefuehlt – ich nicht, aber es hat geregnet und ich war damit beschaeftigt, meine kamera nicht zu ruinieren
in der naehe dieses tempels haben wir auch noch das landmienen museum besucht – grausam aber ein unbedingtes muss, wenn man sich schon in diese gegendbegibt. der gruender dieses museums war kindersoldat der roten khmer und hat auf ihren befehl hin tausende von landmienen vergraben – um sie dann, als er als teenager zu den vientamesen uebergelaufen ist, wieder auszugraben. seither beschaeftigt er sich mit dem auffinden und entschaerfen von landmienen und hat auch eine schule gegruendet, die jungen opfern von landmienen eine ausblidung ermoeglicht. das museum ist sehr interessant, da es eine vielzahl der ausgegrabenen mienen und anderer waffen zeigt, die im krieg gegen kambodscha verwendet wurden. der gruender, aki ra, ist derzeit und wahrscheinlich fuer den rest seines lebens dabei, die mienen gebiete, in denen schaetzungsweise 3-6 millionen mienen und andere sprengkoerper liegen, aufzufinden und von seinem team saeubern zu lassen. wer also einen wichtigen teil der geschichte dieses landes nicht verpassen moechte, der sollte hier unbedingt vorbeischauen http://www.cambodialandminemuseum.org/
so, die zeit wird jetzt bald knapp und wir muessen vor der 2h bootsfahrt mir unserer geliebten aqua age noch was fruehstuecken.
gute morgen und liebe gruesse aus khmerland,
merc
ich bin grad ein wenig fertig – nach 2h mit dem longtail von unserer insel nach sihanoukville bei 30 grad und am ende auch noch sonnenschein und das ganze mit einer verkuehlung bin ich komplett fertig.
dann hat auch noch der motodriver null ahnung gehabt wo ich hin will und ist IRGENDWO hingefahren.
danach noch einen sprung in die markthalle mit 1 million eindruecken zuviel und ich koennte jetzt sofort schlafen gehen! aber was tut man nicht alles fuer medizin, vitamine und ein wenig zivilisation!!!
ich bin seit 1 woche krank – ja, man bedenke ich bin extrem verkuehlt – eh klar dass mir das auf einer tropischen insel passiert, oder? angesteckt hat mich brit und ich infiziere schritt fuer schritt den rest auf der insel!
das ist absolut nicht lustig – ich werde heute, wenn wir am nachmittag ankommen, erst mal schlafen gehen!
sonst passiert bei mir gerade gar nicht viel! ich schlafe, huste allen die ohren voll – mittlerweile sind wir ja schon zu viert in unserem bungalow, das heisst die armen maedels habens manchmal schwer mit dem einschlafen – aber sonst tue ich nicht viel! ausser abends unterrichten aber das wird wohl heute auch flachfallen – mein kopf ist zu schwer
nun habe ich auch schon die halbzeit erreicht – ich bin bereits 6 wochen hier und wenn ich nicht krank waere dann haette ich jetzt bereits eine menge tauchgaenge! aber so verzoegert sich leider alles ein wenig!
Eine unserer katzen hat vor ein paar tagen eine auge bei einem kampf verloren – wir wollten sie verarzten aber es kam nur eine weisse fluessigkeit aus dem aug – nach 2 tagen sieht man, dass der augapfel aufgerissen ist – sie wird wohl auf dem einen aug blind bleiben.
die hunde auf der insel sind die wahren ratten – sie vermehren sich mit einer geschwindigkeit dass einem schwindlig wird – ich denke es gibt keine huendin, die nicht gerade traechtig ist oder irgendwo welpen hat – ich denke, die werden bald eine hundeplage haben!
mittlerweile habe ich auch erkannt, dass es mir eine freude sein wird, mich nach diesem urlaub neu einzukleiden, da ich die meisten sachen hier lassen werde – die kinder haben sicher einiges davon und ich wuerde sie wahrscheinlich woanders als hier nicht mehr anziehen, da sie von rostflecken uebersaeht sind – meine kleiderbuegel sind hier ja rostige naegel!
letzte woche hatten wir einen tausendfuessler bei uns zu gast – also nicht mehr ganz lebendig da diese lieben, etwa 20cm grossen tierchen ganz schon zubeissen koennen und einem damit den arm oder das bein, in dass sie beissen, lahm legen – man hat dann stundenlang das gefuehl, dass einem der arm eingeschlafen ist.
schlangen gabs in letzter zeit nicht, dafuer besuchen uns die wasserbueffel immer haeufiger! und wir haben auch schon ein adlerpaaerchen fischen gesehen – die sind riesig!!! heute nachmittag waere wieder ein dschungelspaziergang – das wird sich fuer mich allerdings nicht mehr ausgehen! ich bin froh, wenn ich in meinem bett lande!
wir sind derzeit bereits 9 volunteers – 3 deutsche, 2 hollaender, 1 brite, eine franzoesin, ein kanadier und ich. ist eine recht illustre runde – morgen sollten wir auch einen cocktailabend haben, allerdings bin ich mir noch nicht so sicher, ob ich da mitmache. ich hoffe es! bei den preisen hier darf man sich eine cocktailnacht nicht entgehen lassen – ich habe fuer 10l anti und 1fl vodka, tequila, martini und malibu nur 55$ bezahlt! und eine stange zigaretten kosten heisse 2,50$!!! da sollte man glatt wieder zum rauchen beginnen
naja, lieber nicht!
eventuell koennen wir morgen sogar ein spanferkerl grillen
(wenns aufs longtail passt!) das waer mal was anderes!
hier noch ein paar bilder von uns, unseren haus- und nicht-haus-tieren

big buffalo

the crab

good snake

bad bad venemous snake

unser hausgecko

auf der ladeflaeche eines pick ups am weg zum boot

so baut man hier haeuser - wer braucht schon gerueste aus stahl???

sihanouville stadtverkehr

kuehe stehen natuerlich auch ueberall herum

so bauen khmer ein boot

nach dem lernen muss man natuerlich spielen

- longtail sleeping session

karla & brit, die coolen chicks

noch etwas kraenklich aber es wird schon wieder

sunset on a boat

vor unserer abfahrt aufs festland haben uns die kinder und jugendlichen, die viel zeit des tages am steg verbringen, noch zum boot begleitet

unser bad – die blaue tonne ist dusche, klospuelung etc.
das schlafzimmer

stu & janey, unsere koordinatoren

cambodian boats – but not ours!!!

ja, da liegt ein 6 wochen altes baby in der haengematte auf unserem boot, der Acourage

padi diving babes brit, ich & karla

stu & sol im gemeinschaftsbungalow – sol ist die gute seele des projekts, der ausserdem als uebersetzer zwischen uns und dem khmer staff fungiert

juhu, endlich wieder landurlaub!
heute frueh habe ich beim tauchen doch wirklich noch 4 pferdschen gesehen – und zwei davon habe ich entdeckt – das war ein guter tauchgang! (gott sei danke habe ich heute ueberhaupt tauchen koennen – bin derzeit etwas verkuehlt was den druckausgleich in den ohren unter wasser etwas schwierig macht, aber ein netter anderer volunteer, scott aus canada, war so freundlich und hat mir sein wetsuit mit lagen aermeln und beinen geliehen – somit war ich mal laenger unten ohne nach 10 min zu zittern! aber morgen krieg ich meine ganz eigenes wetsuit und dann gehts looooos – naja, oder einfach auch nur weiter und dann kann ich auch 3 tauchgaenge taeglich machen – und meinen advanced open water kurs!)
primaer machen wir das, weil wir wissen wollen, wie viele seepferdchen eigentlich noch hier existieren. vor einem jahr noch hat man bei einem tauchgang etwa 25 gesehen – also innerhalb einer stunde. dieses monat (!) sind wir gerade bei 25 sichtungen – man sieht also, dass es wichtig ist, die tiere zu beobachten und eventuell zu zuechten, wenn sie sich weiter so rar machen. ausserdem muss man v.a auf die maennchen achten, da diese ja die sind, die die babys austragen – endlich mal gleichberechtigung
fuer alle, die mehr zum projekt wissen wollen – hier alle infos http://www.marineconservationcambodia.org/
gestern hatten wir einen sehr aufregenden tag – brit, joerg, ein sehr netter deutscher ITler, der gerade ein halbes jahr sabbatical macht, marteen (der druchaus die kopie des jungen mr. bean sein koennte – mit einem touch zuviel oestrogen und den duennsten oberarmen, die ich je bei einem mann gesehen habe – meine sind muskuloeser) und ich waren nicht tauchen, sind aber mit dem boot mitgefahren, weil wir uns am dach sonnen wollten. dann sind wir, nachdem wir die taucher abgesetzt haben, aber weitergefahren – weil heng, unser kapitaen, illegale vietnamesische fischerboote gesehen hatte. denen sind wir nach und haben sie fotografiert, damit wir beweise haben, da alle boote eine registrierte nummer haben (total spektakulaer, da im hintergrund auch noch ein alter chinesischer tanker vor “anker lag”- er war wohl vor einiger zeit dort aufgesessen und ist seither das inselwrack). dann sind wir wieder zu unseren tauchen zurueckgefahren, haben sie abgeholt und waehrend dessen sind schon zwei longtails (mit dem dorfchef und ein paar maennern unseres dorfes drauf) gekommen, um die fischer mit ins dorf zu nehmen. ein boot haben wir eskortiert, das andere kam mit den maennern mit und dann wurden die illegalen fischer nach koh rong gebracht. das war irgendwie ein schirches gefuehl – die menschen, die nach kambodscha zum fischen kommen tun das ja nicht freiwillig, sondern nur, um sich und ihre familien mit etwas zu ernaehren, dass es in vietnamesischen gewaessern nicht mehr gibt: fisch.
auf der einen seite denkt man sich – naja, sie fischen ja nur um sich und ihre familien zu ernaehren – aber wir haben die bis zu 1km langen netze am meeresboden bei verschiedenen tauchgaengen gesehen – darin verfaengt sich alles, von seepferdchen ueber stachelrochen und krabben bis hin zu seeigeln und kleinen fischen. und es sind ja nicht nur ein paar netze – es sind wirklich viele! wenn wir diese netze sehen versuchen wir, die tiere loszuschneiden, aber das gebiet um die insel ist riesig. thai und vietnamesen ist es mittlerweile verboten, in kambodschanischen gewaessern zu fischen, aber wenn der hunger regiert tun sie es natuerlich trotzdem. und die, die wir gestern erwischt haben, kommen jetzt eventuell hier in sihanoukville ins gefaengnis … und in ein kambodschanisches gefaengnis moechte ich nicht mal als besucher gehen
unser hotel fuer die heutige nacht ist spitze! pool, heisses wasser, wirklich schoen und sauber und direkt an der beachroad – einfach purer luxus fuer 20 euro /nacht (aufgeteilt auf 3 personen da karla, brit und ich in 1 zimmer schlafen – so wie immer, da wir auch inselmitbewohner sind) brit ist 17, unser kueken auf der insel und jetzt noch bis ende nov hier, dann hat auch sie 3 monate kambodscha hinter sich und fliegt wieder heim nach holland. karla ist bald 20, berlinerin und ich schwoers – wir drei sind ein ganz schlimmes gespann! heute frueh beim tauchen bin ich fast ertrunken weil ich unter wasser so lachen musste ( keine sorge, war nicht so schlimm, aber unter wasser lachen ist halt ein wenig muehsam … v.a wenn vor einem jemand kopf ueber haengt weil sie der meinung ist, dass es sich so leichter taucht …) jedenfalls haben sie uns extra in ein 3er team mit einem tauchlehrer gesteckt, quasi als strafe und auch als test weil wir immer den schlapfen offen haben und man uns einfach nicht stoppen kann. I love it!!!! ausserdem muss ich sagen, wir sind grad echt eine nette runde – heute haben wir einen neuen bekommen, niklas aus deutschland, sieht etwas skatermaessig aus – quasi ganz in weiss, mit einem … usw – aber der wird auch noch draufkommen, dass man das ja alles gar nicht braucht – weiss ist generell immer die falsche farbe weil alle meine weissen sachen sind nach 5 min spaetestens dreckig fleckig und alles andere als weiss. spaetestens nach 1 woche auf der insel bemerken alle, dass bestimmte dinge des alltags einfach nicht mehr noetig sind (ein detail am rande, ich hab seit 3 wochen nicht mehr die beine rasiert, das ist ein ganz neues lebensgefuehl, mit 1cm langen haaren auf den beinen herumzurennen – und keiner kritisierts
!!)
Martina, unsere schweizer lehrerin, ist letzte woche mal kurz beim fruehstueck ausgerastet weil ihr alles zu dreckig und zu unorganisiert und zu unverstaendlich ist (naja, lag wohl an der sprache, ihr englisch ist nicht das beste, sie versteht v.a die briten nicht, sagt ihnen aber auch nix und ist dann frustriert). ausserdem meinte sie, dass das so wie wir hier im dreck leben sicher nciht kambodscha ist, weil sie in einem lokal in village war, in dem es sauber und aufgeraeumt ist (die frau, der das gehoert, ist ja auch vietnamesin und wiederum von einer ganz anderen sorte mensch als die khmer). Martina erinnert mich ein wenig an den pinguin aus dem batman movie… ja ich weiss, das ist nicht nett, aber ihre erscheinung passt irgendwie 100%. sie tut mir ein wenig leid – sie kam mit den besten vorsaetzen und wurde gleich am ersten tag frustriert, weil kambodschanische kinder natuerlich keine ahnung von einem europaeischen schulablauf haben – woher auch – und dementsprechend anders reagieren oder agieren. die meisten kinder koennen nicht mal zeichnen weil sie kein papier haben, und ihre mamis setzen sich auch nicht mit ihnen hin und tun das. die tratschen lieber, waschen waesche, kochen oder schauen beim villageinternen volleyball zu. das ist der taegliche ablauf. nach dem die jungs alle fertig gearbeitet oder ihren familien geholfen haben, ist erst mal volleyball dran – und sie sind wirklich gut!
mein unterricht mit den kindern (die eigentlich meist gar nicht mehr so klein sind) geht gut – die maedels sind alle ganz erpicht darauf, woerter zu lernen und seit ich ein englisch khmer buch entdeckt habe koennen sie in khmer vorlesen was es heisst und ich lernen ihnen den englischen begriff dazu, den sie dann in lautschrift daneben schreiben. ich muss endlich mal fotos davon machen, dann koennt iht euch vorstellen, wie es ist in einem holzbugalow in der mitte von 20 kindern zu sitzen und mit ihnen zu lernen. danach spielen die kleinen immer noch ein bisschen oder wir singen mit ihnen und die aelteren sitzen zusammen und plaudern! ich denke, sie fuehlen sich wirklich wohl bei uns und waren gestern auch ganz traurig, als ich ihnen gesagt habe, dass der unterricht fuer heute ausfaellt.
ach ja, ich muss jetzt dann leider weg – was ganz schirches stehtmir jetzt bevor – 1h oilmassage in meinem hotel
und das um 7$ – jaja, das leben straft mich heute wieder! (aber immerhin kann ich das jetzt geniessen, letzte woche waere das noch nicht moeglich gewesen – denn wenn man vom pier auf ein boot springt, im regen, und nicht das gleichgewicht halten kann, dann kann es eben mal passieren, dass man mit den rippen auf der kante landet und sich sowohl diese aus auch den arm prellt und die zehen blutig aufschlaegt – unsere australieren haetten zu diesem gekonnten sprung eines gesagt: bloody fuck! na jedenfalls so weit ist jetzt wieder alles verheilt aber da ich mir die muskulatur gezerrt habe werde ich das jetzt einfach mal wieder glattmassieren lassen!)
ich weiss, ihr leidet alle mit mir mit! danke :p
ich hoffe, ihr habt einen schoenen fr und ich melde mich wieder, sobald mich unser boot, die acourage, wieder ans festland befoerdert!
liebste gruesse & 1.000 kuesse aus tuktukland